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    Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Oktober 2014

    von Jutta Schützdeller

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    A long expected journey – Eine lang erwartete Reise

    Nau Mai!

    Der Wunsch, nach Neuseeland zu reisen, wird nahezu jeden von uns schon mal “erwischt” haben, spätestens in dem Moment, als die wundervolle Verfilmung des “Herrn der Ringe” über die Leinwände flimmerte. Ich denke, Neuseeland selbst hätte einen Oscar als bester Hauptdarsteller verdient, die Filme wären ohne diese großartigen Landschaften überhaupt nicht machbar gewesen. Aus diesem Grund war ich auch schnell versöhnt, hatte ich doch schlimmste Befürchtungen, was die Adaption meiner “all-time-favourite-books” angeht.

    Mit den Filmen ist Neuseeland irgendwie auch in die Nähe gerückt, ist greifbarer geworden und so war es fast schon keine Überraschung mehr, dass wir uns für Neuseeland entschieden, als wir die Chance zu einer weiten Flugreise hatten. Das war zu Beginn des Jahres, der Abflug noch in irrational weiter Ferne, also alles spannend, aber wenig real.

    Das hat sich mittlerweile geändert. Unsere Hausaufgaben sind gemacht, will heißen, wir haben unsere internationalen Führerscheine, überall im Haus liegen kleine “Häufchen” von Dingen, die wir unbedingt mitnehmen wollen, ständig fallen uns neue Sachen ein, die wir noch einpacken sollten, die wir aber meistens verwerfen. So wie sich die Sache darstellt, fliegen wir nicht auf den Mond, eine Reise ins Nirgendwo wird es auch nicht sein, und aus gut unterrichteten Quellen weiß ich, dass es in Neuseeland bereits Dinge wie Elektrizität und fließend Wasser geben soll…

    Was allerdings beachtet werden sollte ist, dass man ohne Lebensmittel ins Land einreist, also sollte sich jeder das Wurst- oder Käsebrot für unterwegs verkneifen (wobei ich mich frage, wie selbiges nach 24 Stunden aussehen würde, das will doch ohnehin niemand mehr essen) und ganz wichtig: Schuhe putzen. Und zwar richtig. So mit Sohlen auskratzen und so. Die Neuseeländer haben leidvolle Erfahrungen mit eingeschleppten Tieren und Pflanzen gemacht, da ist es nachvollziehbar, dass sie besonderen Wert darauf legen, dass nicht noch mehr “Aliens” ins Land kommen. Also alle Schuhe ordentlich säubern.

    Wir werden mit dem Campermobil unterwegs sein, also haben wir ein paar wenige Dinge dabei, die wir für sinnvoll halten: Stirnlampen, unseren Leatherman (den braucht “Mann” ja grundsätzlich, sonst fühlt er sich nackt), die Kameraausrüstung (wir gehörten geschlagen, wenn wir sie nicht dabei hätten) und unseren kleinen mobilen OP (na ja, halt das Wesentliche für die kleine, schnelle Wundversorgung für zwischendurch).

    In den kommenden zwei Wochen werden wir also mit unseren Freunden und zwei “Kiwi-Campern” unterwegs sein, wann immer die Chance besteht, versuche ich zu bloggen und Euch mitzunehmen auf dieser spannenden Reise.

    Zunächst muss ich allerdings erst einmal den Flug überstehen, was angesichts meiner massiven Flugangst keine leichte Aufgabe werden wird. Ich bin medikamentös versorgt, hoffen wir also das Beste. Wir hören uns am anderen Ende der Welt!

    in diesem Sinne

    Eure Jutta Schützdeller





    Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Mittwoch, 29. Oktober 2014 um 10:24 in der Kategorie Allgemein. Kommentare zu diesem Beitrag können Sie lesen über den RSS 2.0 feed. Sie können hier kommentieren, oder einen trackback von Ihrer Website setzen.
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