• Es ist vollbracht! SLAM ist da!

    Tach zusammen!

    Das waren vielleicht anstrengende vier Wochen…

    Sie wissen ja, dass ich gemeinsam mit Akif Pirincci und E.M. Jungmann an einem Buchprojekt gearbeitet habe. Nun hat unser Buch das digitale Licht der Welt erblickt und ich habe Zeit, sie quasi rückwärts mit durch die Schreibphase zu nehmen.

    Sicherlich hat jeder schon mal irgendwann gedacht: “Da könnte ich ein Buch drüber schreiben” und manch einer hat sich sogar schon mal hingesetzt und damit begonnen. Ich wette, Ihnen ist dann ziemlich schnell aufgefallen, dass man ein Buch nicht “mal eben so” schreibt. Formulierungen wollen sorgfältig überlegt, der rote Faden einer Geschichte will logisch und sorgsam gezogen sein. Eine spannende Mischung aus Dialogen und Erzählteilen macht ein Buch kurzweilig, Grammatik und Rechtschreibung werfen Hürden auf, an die man vorher nie dachte.

    Das Rüstzeug fürs Schreiben vorausgesetzt schreiben sich die ersten Seiten schnell, aber dann wird es anstrengend. Damit Charaktere nicht blass und farblos bleiben, die Story an Tiefe gewinnt, muss man sich zügeln, das Tempo rausnehmen und dem Leser Zeit lassen, in die Umgebung, die man als Schreiber ja schon längst im Kopf hat, ebenso einzutauchen. Das ist nicht einfach und erfordert Geduld und Übung.

    All diese Gedanken kamen mir regelmäßig beim Schreiben an diesem Projekt, herausgefordert von einer Geschichte, die es wirklich in sich hat und die meine Phantasie zuweilen selber an ihre Grenzen trieb. Bewaffnet mit Unmengen an Chai und Wasser, Apfelschnitzchen und leider auch viel ungesünderen Dingen saß ich tage- und nächtelang am Rechner und schrieb. Schrieb drei Sätze, löschte zwei, formulierte um, löschte ganze Absätze, fing von vorne an, fluchte, rannte wie angestochen durch das Haus, lenkte mich ab, nur um letztlich wieder am Rechner zu landen und von vorne zu beginnen.

    Ich hatte die Geschichte im Kopf, in den letzten Wochen herrschte bei mir quasi Wüstenatmosphäre, und während draußen vor der Tür der Winter Einzug hielt, heizte ich die Bude auf und schrieb, bis mir die Zunge am Gaumen klebte… und immer wie ein Junkie wartete ich auf den nächsten Teil von Akifs Storyline, weil ich ungeheuer neugierig war, wie es weitergehen soll…

    Anschließend kommt der schwierige Teil des Letorierens und Korrigierens. Es geht ja nicht nur darum, die Rechtschreib- und Grammatikfehler zu finden, das Lektorat befasst sich vor allem damit, aus einem Rohdiamanten einen geschliffenen Stein zu machen, das Funkeln hervorzuzaubern sozusagen.

    In diese Arbeit war ich nur zum Teil eingebunden, die Hauptarbeit haben hierbei Akif Pirincci und E.M. Jungmann übernommen und was dabei herausgekommen ist, kann sich wirklich sehen lassen.

    Mein Haus sieht nun aus wie ein Schlachtfeld, im Keller stapelt sich Wäsche von mehreren Wochen, mein Kühlschrank ist leer wie die Wüste, in der die Geschichte zum Teil spielt und die Halloween-Deko in meinem Haus ist der Jahrezeit irgendwie längst nicht mehr angemessen…

    Aber nun tauche ich wieder auf, bestaune glücklich das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit und freue mich auf die Reaktion der Leser. Ich hoffe, dass Sie genauso neugierig sind wie ich es beim Schreiben war und dass Sie ebenso viel Freude beim Lesen haben wie ich beim Schreiben!

    Lassen Sie es mich wissen!

    Hier finden Sie das Buch zum Download: http://www.amazon.de/SLAM-ebook/dp/B00AFB2E5S/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354274683&sr=8-1

    In diesem Sinne

    Ihre

    Jutta Schützdeller

    Bild: Buchcover SLAM © Akif Pirincci, Jutta Schützdeller, E.M. Jungmann, Markus Wünsche





    Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Freitag, 30. November 2012 um 12:29 in der Kategorie LARP. Kommentare zu diesem Beitrag können Sie lesen über den RSS 2.0 feed. Sie können hier kommentieren, oder einen trackback von Ihrer Website setzen.
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