• SLAM! Jetzt wird’s richtig spannend…

     Tach zusammen.

    Ach, wir haben lange nichts mehr voneinander gehört und manch eine Stimme erreichte mich die fragte, ob es denn nun keine neuen Blogs geben wird, jetzt, wo ich der Politik so langsam den Rücken kehre.

    Au contraire!

    Natürlich geht es weiter und in der Zwischenzeit hat sich eine Menge getan, nur halt eben nicht politisch. Unser Bürgermeister hat ja zugesagt, dass er sparen will und er hat eine tolle Methode gefunden, es auch zu tun.
    Keine Sitzung = keine Sitzungsgelder!

    Oh ja, wir Ratsmitglieder bekommen ja Unsummen, warten Sie, ich glaube, pro Sitzung so um die 20 Euro, und das läppert sich. Wenn man also beschließt, dass es nichts zu beschließen gibt, kann man damit ne Menge Geld einsparen. Also gibt es an der politischen Front wenig Neues, aber dafür an der Literarischen um so mehr!

     

    SLAM kommt!

     

    Also ich bin ja im Grunde meines Autorenherzens schrecklich altmodisch. Ich liebe den Geruch eines frisch gedruckten Buches, ich mag das Gefühl der rauen Seiten zwischen meinen Fingern und das Geräusch, wenn ich das Buch in der Mitte sanft auseinanderdrücke, um besser lesen zu können.

    Und dann las ich den Aufruf von Akif Pirincci, vielen sicherlich bekannt durch die „Felidae-Romane“, der „Vater der Tierkrimis“ sozusagen. Er ist erfolgreich, produktiv und zuweilen mal etwas schwierig, aber er ist ein Neuerer, ein Macher, er bricht auf zu neuen Ufern und dieses Mal bot er an, dass ich dabei sein könnte, wenn er etwas vollkommen Neues tut:

    Ein Roman nach einer Story, die er komplett erdacht hat, geschrieben von unterschiedlichen Autoren und das, ohne lange Abende zusammen zu sitzen und wild zu diskutieren, keine rauchgeschwängerten Kneipen und philosophische Gespräche, sondern harte Arbeit am Gerüst einer vorgegebenen Story entlang.

    Und nicht nur das Arbeiten ist anders, als das, was ich kenne, auch die Story hat es in sich.

    Akif Pirincci ist kein Mann der leisen Töne, er provoziert gerne, er hat Anliegen, das macht ihn mir so sympathisch. Und er hat eine großartige Geschichte erdacht.

    Zunächst habe ich gezögert. Sollte ich mich auf dieses Projekt einlassen, jemand anderem die Führung überlassen, innerhalb eng gesteckter Grenzen schreiben, unter Zeitdruck?

    Kann ich das überhaupt?

    Ich kann! Und je mehr ich von der Geschichte erfahre (denn auch die Autoren, die nun diese Geschichte zum Leben erwecken, erfahren nur so viel, wie sie zum Schreiben benötigen), um so gespannter bin ich, wie es weitergeht.

    SLAM ist die Geschichte der friedlichen Zukunft einer religösen Gesellschaft, bei der erst auf den zweiten Blick auffällt, dass etwas ganz Entscheidendes fehlt:

    Es gibt keine Frauen.

    Karim, der Protagonist der Geschichte, stößt (per Zufall?) auf einen Hinweis, der ihn im Lauf der Geschichte nicht nur zunehmend in Gefahr bringt, sondern ihn näher und näher an ein ungeheures Geheimnis führt.

    Das mag zunächst merkwürdig erscheinen und eine ganze Menge Fragen aufwerfen, aber seien Sie versichert, die Geschichte ist logisch aufgebaut und liest sich wunderbar.

    Ich arbeite nun, fiebere mit und verbringe Nächte vor dem Rechner, denn wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, noch im November mit dem Schreiben fertig zu werden. Da die Geschichte aber aus uns herausdrängt, dürfte das kein wirkliches Problem sein.

    Wer jetzt ein unwiderstehliches Verlangen spürt, mal einen kurzen Blick in das Buch zu werfen, kein Problem, hier gibt’s ein Probekapitel zum Reinschnuppern.

     

    http://akifpirincci.blogspot.de

     

    Und dann wird es das Buch entweder bei Amazon als E-Book geben, oder, ja, oder es entschließt sich jemand aus der „Papier-Abteilung“, es dem Internetriesen vor der Nase wegzuschnappen.

    Ich bin in der Neuzeit angekommen. Aber so ein Stück Buch weiß ich immer noch zu schätzen…

    In diesem Sinne

     

    Ihre Jutta Schützdeller





    Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Dienstag, 30. Oktober 2012 um 11:55 in der Kategorie LARP. Kommentare zu diesem Beitrag können Sie lesen über den RSS 2.0 feed. Sie können hier kommentieren, oder einen trackback von Ihrer Website setzen.
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